From Student To Student: Marilena

Yoga_Student_Marilena

Name: Marilena
Country of origin: Germany
Years of Yoga practice: 3-4
What I do for a living: Plastic Surgery
I loooooooooovvveeee this song: “ Keep your head up“ – Ben Howard
I cannot resist: long nights with friends full of good conversations, chips 😉
My motto: „Geht’s uns gut!“
My favorite Asana (for the moment):  Natarajasana
When I don’t practice I
travel, spend time in the mountains, work or spend time with family and friends

Mein Entschluss, Hot Yoga auszuprobieren, war zunÀchst eher pragmatisch geprÀgt.
GesĂ€ttigt von den umgebenden Fitnessstudios, dem stumpfen Trainieren schnell noch nach Feierabend und oft geplagt durch Verspannungen davon am Folgetag, war ich schon seit einer Weile auf der Suche nach einem sportlichen Ausgleich, welcher mir und meinem Körper mehr Gutes tut.
In meinem Job stehe ich oft lange in einer Position, habe nach langen Tagen im OP oft eine verspannte Nacken und Schultermuskulatur und auch abends einfach wenig körperliche Energie, mich wieder an eine „Maschine“ zu setzen, um meine Muskeln zu trainieren.
Ich habe in meiner Jugend viel Sport getrieben und war aktiver Judoka, ein Sport mit einer Philosophie und langen Tradition im Hintergrund, der mehr als nur körperliche AktivitÀt ist.
WĂ€hrend meiner Auslandsaufenthalte in Portugal und Brasilien und auch danach habe ich mehrere Jahre Capoeira Angola praktiziert. 
Letztlich erklĂ€rt das vielleicht, warum ich mich bei Oz und ihrem wundervollen Team so wohl fĂŒhle. Ich habe meistens eine körperliche BetĂ€tigung ausgeĂŒbt, wo mehr dahinter stand – eine Philosophie, eine Tradition, Musik, eine Sinnhaftigkeit, eine Lebenseinstellung – Nahrung fĂŒr Geist und Seele, oder eben vollkommene Entspannung, wie man das auch nennen mag.

Im Hot Yoga komme ich, egal wie oft die Posen schon gemacht habe, immer wieder an meine körperlichen Grenzen. Das ist aber meist nicht unangenehm, sondern eine Herausforderung und manchmal bemerke ich lÀchelnd dabei, wie weit ich trotzdem schon gekommen bin und wie sich mein Körper, meine Haltung und meine FlexibilitÀt in den letzten 3 Jahren verÀndert hat.
Nicht jeder Tag ist gleich und nicht immer sind es dieselben Grenzen, die einem im Hotroom begegnen. Manche sind körperlicher Art, ein Ziehen oder Schmerzen, weil man einfach schon ein paar Tage nicht mehr auf der Matte war oder verspannt ist. Oder der Kreislauf macht an gewissen Tagen nicht so gut mit und man muss kurz pausieren oder ein bisschen gnĂ€diger mit sich sein. Oder der Kopf gibt keine Ruhe….das finde ich oft am Schwierigsten, einfach mal die Gedanken sein zu lassen und abzuschalten. Und trotzdem gelingt es – JEDES EINZELNE MAL – wie von alleine. 
Am Ende der 60 oder 90 Minuten ist mein Kopf leer, mein Körper leicht und meine Muskeln entspannt – egal wie hart die Zeit im Hotroom war oder wie verspannt oder verkopft ich zum Yoga gekommen bin.
WÀhrend meiner Zeit auf der Matte habe ich gelernt, dass ich weiter komme, wenn ich auf meinen Körper höre und mit ihm ZUSAMMEN an den Grenzen arbeite, die sich mir eben an diesem Tag im Studio zeigen. Und am besten klappt es, wie Oz oft sagt, wenn man sich dabei noch ein LÀcheln im Spiegel schenkt.
Ganz nebenbei habe ich bemerkt, wie ich nach Yoga bei 42 Grad ohne jegliche Verspannung mehr und mit neuer Energie bin. 
Ich habe frĂŒher regelmĂ€ĂŸig meditiert. Seit ich Hot Yoga mache, fĂŒhle ich mich danach exakt so, wie nach einer schönen langen Meditation. 
Im Sommer und im Winter verbringe ich meine freie Zeit sehr gerne in den Bergen. Diese Tage am Berg oder im Schnee, umgeben von wunderschönen, riesigen und zeitlosen Giganten, machen mich erschöpft und glĂŒcklich, leicht und sorgenfrei. so Ă€hnlich fĂŒhle ich mich, wenn ich nach 90 Minuten Hot Yoga nach Hause laufe.

Yin Yoga ist fĂŒr mich immer wieder eine gute Schule, den Fokus auf den Atem zu lenken und zu beobachten, was dann passiert. Gewisse Posen, die anfangs schmerzhaft oder unbequem sind, lassen sich ĂŒber Minuten halten oder sogar vertiefen, der Atem leitet mich. Seither achte ich im Alltag viel hĂ€ufiger darauf, wie ich atme. Oft bemerke ich, dass ich flach atme oder sogar die Luft kurz anhalte…..
Meine Atmung, im Studio, im Beruf und im Alltag, ist der wichtigste Motor um stark und ausgeglichen auch anstrengende Phasen durchzustehen.  

Ich liebe diese Kombination aus körperlicher Anstrengung, hartem Training, Meditation und vollkommener Entspannung. FĂŒr mich ist Yoga, in welcher Form auch immer, ein Akt der Selbstliebe. Diese 60 oder 90 Minuten, wie stressig der Tag auch war oder wie sehr ich mich ĂŒberwinden musste, diese Minuten sind ein Geschenk von mir an mich.
Ich liebe das GefĂŒhl, den Kopf leer zu haben, auf der Matte zu liegen und vieles durch das Schwitzen abgegeben zu haben, meinen krĂ€ftigen Atem und Puls zu spĂŒren, nichts zu denken.
Und ich liebe diese Momente, wenn mir die motivierenden und oft so wahren Worte von Oz oder ihren Kollegen ein Lachen entlocken, egal wie anstrengend es gerade ist.

Wenn ich dieses LebensgefĂŒhl, dass mir Hot Yoga beschert und dass ich nicht mehr missen möchte, mit einem Wort beschreiben mĂŒsste, dann wĂ€re es am ehesten LEICHTIGKEIT.

Ich danke Euch von Herzen.

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